Dendrochronologische
Untersuchungen
Der
Begriff „Dendrochronologie“ beschreibt eine
Datierungsmethode anhand der Jahresringe von Bäumen, die –
durch die unterschiedlichen Stärken ihrer Wachstumszeiten –
bestimmten Jahren zugeordnet werden können.
Nach der Feilegung charakteristischer Holzteile werden
mittels eines Hohlbohrers Probebohrungen aus dem Holz
entnommen, das Bohrloch mit einem anderen Holzkern wieder
verfüllt.
Die entnommenen Proben werden mit einer
Jahresringchronologie verglichen, die aus der Überlagerung
von Ringmustern vieler Bäume eines Gebietes entstanden
ist.
Dendrochronologische
Untersuchung im Rheingau, ausgeführt im Auftrag des
Hessischen Landesamtes für
Denkmalpflege.